Merkur überrascht: „Marktnischen“ statt „Frische-Inseln“

Merkur: Neues Frische-Konzept!

  • 2.000 m2-Markt geht in 1210 Wien ans Netz
  • 130 Standorte am Netz, bis zu zehn Neubauten 2017 geplant

Paukenschlag bei Merkur. Der grüne Rewe-Riese zündet in der Wiener Jedleseerstraße eine völlig neue Ausbaustufe. Der Mega-Coup: Die Frische-Inseln sind Geschichte. Ebenso die Abgrenzung zwischen rationalen und emotionalen Elementen. Das Sortiment wurde neu gruppiert. Non Food II deutlich ausgebaut: vom Messer bis zur Spielware.

Das Herz aber ist eine Linie an Marktnischen, die eine volle Breite des 2.000 m2 großen Standorts ausmachen. Konkret: Merkur trennt physisch sämtliche Bedien-Elemente und bietet Brot- und Backwaren, Frischfisch, Fleisch, Wurstwaren und Konditorei-Artikel in Einzel-Bereichen im Zuge einer Frische-Zeile an.

Gestalterische Elemente wie Holzkisten sowie schwarze Tafelwände mit Handschrift und Kreideoptik unterstreichen die Marktatmosphäre zusätzlich. Kleine Highlights ziehen sich durch das ganze Geschäft: Pompöser Luster in der Kosmetik-Abteilung, kleine Schmink-Hocker inklusive Spiegel an den Gondelköpfen des Kosmetik-Bereichs. Dazu zwei Flaschen-Leuchter oberhalb des Weinsortiments. Auffällig: Merkur bietet wieder Platz für Aktions-Paletten. Und: Auch drei SB-Kassen sind aufgeschalten. Bankomat im Eingangsbereich inklusive.

Das neue Design wird auch bei den Expansionen zum Zug kommen. Acht bis zehn Neubauten sind geplant. Darunter Kittsee, Hadersdorf, St. Pölten, 1030 Wien (Rasumofskygasse), Siegendorf, Knittelfeld und dem Philipshaus auf der Wiener Triesterstraße.

Herbert Schneeweiß