Spar-Vorstand zu Gast in Imst

Interspar-Hypermarkt eröffnet in Imst

Interspar: Der neue „Knüller“

  • 28 Millionen Invest
  • Erstmals mit Interspar-Rezeption
  • 50.000 Artikel, über 400 vegetarische/vegane Artikel, 140 lokale Produkte

Knalleffekt bei Interspar. Nach der Neueröffnung des Parade-Marktes in Wels, folgt nun im Tiroler Oberland Imst ein weiterer Modellmarkt auf 3.000 m2. In den modernen Hypermarkt, mit eigenem Interspar-Restaurant, investierte das Unternehmen rund 28 Millionen Euro. „Der Standort könnte nicht besser sein: einerseits liegt er an dem Verkehrsknotenpunkt der Fernpassbundesstraße, andererseits inmitten der Kernzone von Imst“, erklärt Mag. Markus Kaser, Geschäftsführer Interspar und fügt hinzu: „Bisher war Interspar mit Standorten im Tiroler Unterland vertreten. Jetzt feiert der Hypermarkt, nach langer Anlaufphase, auch im Tiroler Oberland Premiere.“

Auch für Stefan Weirather, dem Bürgermeister von Imst, war der neue Markt von Anfang an ein großes Anliegen. „Imst hat sich in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Investitionen in eine moderne Infrastruktur und den Ausbau unseres Verkehrsnetzes zu einer der stärkst wachsenden Gemeinden Tirols entwickelt“, so Weirather und ergänzt: „Von Landeck über das Pitztal bis zu Telfs und Nassereith umfasst unser Einzugsgebiet einen Umkreis von rund 60 Kilometern.“

In unmittelbarer Nähe zum neuen Interspar befinden sich unter anderem auch die Nahversorger MPreis, Billa, Hofer und Spar. Der Bürgermeister sieht die Nahversorger nicht als Konkurrenz zueinander. „Jeder Bewohner hat unterschiedliche Bedürfnisse. Mit den verschiedenen Angeboten und Märkten ist jedenfalls garantiert, dass für jeden Bewohner etwas dabei ist bzw. können diese die Märkte ergänzend nutzen“, so der Bürgermeister.

Innovation. Interspar startet in Imst erstmals mit der Interspar-Rezeption. Der Servicepoint besticht mit Holzoptik und erinnert an einen Hotelempfang. Die Mitarbeiter verfügen über touristisches Know-how sowie Servicekompetenz. „Die Idee war, das Angebot dieser Anlaufstelle für Kunden zu erweitern. Neben Auskunft und Informationen gibt es hier auch Lottoscheine, Rubbellose, Ö-Tickets oder auch die Autobahnvignette“, ergänzt der Interspar-Geschäftsführer.

50.000 Produkte. Der Hypermarkt führt insgesamt 50.000 Artikel (Lebensmittel und Non-Food). „Wir bieten unseren Kunden das vielfältigste Sortiment an. Neben der Lebensmittelvielfalt gehört auch das umfangreiche Zubehör im Lebensraum Küche, die Vielfalt an Elektrogeräten, Haushaltswaren, Wäsche und Heimtextilien sowie die riesige Spielzeugauswahl dazu“, so Kaser. Zu den weiteren Angeboten des Marktes zählen auch der Onlineshop, Großgerätezustellung, Altgeräteentsorgung, Anschlussservice und Pick-up-Service.

Rund 140 lokale Produkte aus der unmittelbaren Umgebung stehen im Regal. Darunter sind Edelbrände der Feindestillerie Kössler aus Landeck, das Starkenberg-Bier, Fisch aus dem Kaunertal, Biogemüse der Familie Kopp aus Haiming oder der Interspar-Honig der Imkerei Weißkopf. „Ich bin stolz, dass wir mit dieser nachhaltigen Zusammenarbeit den heimischen Produzenten eine solide Plattform für ihre Waren bieten können“, freut sich Interspar-Regionaldirektor Andreas Reisch.

Trends. Der Hypermarkt bietet auch über 400 Produkte für Vegetarier und Veganer an sowie sämtliche Ernährungstrends. „Von Craft-Beer- und Cider-Sorten über Urban Drinks bis zu Super- und Natural Foods. Der neue Interspar in Imst passt sich den aktuellen Trends an, um für jeden Besucher das richtige zu bieten“, so Jörg Schuth, Interspar-Markleiter.

Perfekter Mieter-Mix. Zu den Shoppartnern gehören Fussl Modestraße, Teleplanet und der Juwelier Time by Winkler und bieten den Kunden, gemeinsam mit dem Interspar-Hypermarkt, auf 18.000 m2 ein modernes Einkaufszentrum.

Mit 130 Mitarbeitern und 250 Komfortparkplätzen mit 2,7 Metern Breite sowie drei E-Ladestationen zählt der Interspar in Imst zum modernsten Markt im Tiroler Oberland. Kaser erwartet sich an diesem Standort einen Umsatz zwischen 20 und 25 Millionen Euro und einer durchschnittlichen Kundenfrequenz zwischen 2.000 und 12.000 Besuchern.

Interspar-Pläne. Ein weiterer Markt in Steyr ist bereits in der Pipeline. Laut Kaser ist auch die Expansion in Tirol noch nicht abgeschlossen. „Wir könnten uns weitere Märkte in St. Johann/Kitzbühel oder eventuell zwischen Telfs und Völs durchaus vorstellen“, so Kaser gegenüber REGAL.

Carina Mörzinger