Unimarkt Kaufleite Irene & Georg Deisinger aus Gallneukirchen

Viel Beratung

  • Spanne liegt bei 25 Prozent
  • O&G Anteil im Steigflug

Regal: Wie hoch war der Invest für die Neuaufstellung?
Deisinger: Die Unimarkt-Gruppe hat für den Standort in Gallneukirchen 1,2 Millionen Euro bereitgestellt, wir haben für die Einrichtung nochmals 600.000 Euro locker gemacht. Bei unserer Generalsanierung sind nur die Außenmauern stehengeblieben.

Hat sich die Verkaufsfläche verändert?
Wir haben die Verkaufsfläche um 80 m2 auf 800 m2 ausbauen können. Das Geschäft war eine ehemalige Adeg-Fläche und hatte noch ein Büro innerhalb des Standorts vorgesehen. Im Zuge des Umbaus haben wir das verändert.

Mit welchem Umsatzpush rechnen Sie?
Wenn es um einen herkömmlichen Umbau gehen würde, dann dürften wir mit zweistelligen Zuwachsraten rechnen. Bei der aktuellen allgemeinen Expansionsschlagzahl in Gallneukirchen sind wir zufrieden, wenn wir aktuelle Umsätze halten können.

Wie groß ist Ihre durchschnittliche Bonsumme und mit welcher Frequenz sind Sie konfrontiert?
Wir haben rund 800 Kunden am Tag mit einem durchschnittlichen Warenkorb von 20 Euro.

Was sind Ihre Top-Sortimente?
Der O&G-Anteil ist hoch. Wir liegen da bei rund zwölf Prozent. Vier Prozent machen wir mit lokalen Produkten, die Frische (Fleisch&Wurst, O&G, Brot und Backwaren) belaufen sich auf 52 Prozent. Dabei setzen wir jedoch auch auf Beratung und damit verbunden auf höhere Personalkostenanteile zwischen zwölf und 13 Prozent.

Mit welcher Spanne können Sie arbeiten und wo liegt die Schmerzgrenze?
Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Netto-Spanne von 25 Prozent erwirtschaftet. Die Schmerzgrenze liegt bei 23 Prozent, 21 Prozent wären zu wenig.

Herbert Schneeweiß