v.l.n.r.: Erwin Schmuck (Aufsichtsrat Spar Ungarn), Zsolt Szalay (GF Spar Ungarn), Gabriella Heiszler (GF Spar Ungarn), Mag. Rudolf Staudinger (Spar Vorstand Betriebe International), Mag. Robert Spiegel (Führungsfunktion der ASPIAG als Delegierter des Verwaltungsrates)

33. Interspar in Budapest-Érd eröffnet

Handels-Juwel der Spar im Ungar-Land ...

  • Aktuell 496 Spar-Standorte in Ungarn
  • 2017 stehen 24 Modernisierungen und fünf Neubauten an
  • 13,2 Millionen Euro Investment für Interspar Neueröffnung in Érd

Spar zog in Érd bei Budapest einen Parademarkt hoch. Mit der Eröffnung des 33. Interspar zeigt die Spar in Ungarn Flagge. Auf 7.000 m² wurde ein Einkaufszentrum errichtet, darin verbirgt sich auf 3.100 m² der neue Vorzeige-Interspar der ASPIAG. Gewaltige 13,2 Millionen Euro flossen in den Prachtbau. Dieser ist perfekt gelegen, keine 20 km südlich von Budapest, direkt am Autobahn-Knotenpunkt M7 – Érd. Spar renovierte im Zuge des Neubaus die umliegenden Straßen durch Eigeninvestitionen.

Perle. Spar Ungarn legte 2016 eine starke Performance hin und wuchs um 5,2 Prozent. „Ungarn war 2016 die Perle der Spar. Es ist eine neue Kultur in das Unternehmen eingekehrt“, erklärt Mag. Rudolf Staudinger, Spar Vorstand Betriebe International, im REGAL-Gespräch bei der Eröffnung in Érd und kündigt an: „2017 wird ein starkes Expansionsjahr in Ungarn.“

Expansion. Aktuell werden 496 Geschäfte betrieben. 13.000 Mitarbeiter sind beschäftigt. „Heuer wird Spar in Ungarn 74 Millionen Euro investieren. Dabei werden landesweit 24 Filialen umgebaut und fünf – inklusive dem Interspar in Érd – neu eröffnet“, kündigen die beiden Spar Ungarn Geschäftsführer Gabriella Heiszler und Zsolt Szalay an.
„2017 erreichen wir die Anzahl von 500 Märkten. Außerdem rechnen wir heuer mit einem stärkeren Wachstum als 2016, denn die ungarische Politik setzt 2017 eine enorme Lohnsteigerung um. Das ist zwar einerseits ein Kos­tenfaktor für uns, andererseits aber auch Kaufkraft und das tut uns gut“, so Heiszler zu REGAL. „Wir liegen die ersten Monate bereits über Vorjahr und sind zufrieden.“

Markt der Extraklasse. 1995 ging in Györ der erste Interspar Ungarns ans Netz. Heute, 27 Jahre später wuchs die Zahl auf 33 Märkte. Und das wurde gebührend gefeiert. „Immerhin fand die letzte Interspar Eröffnung 2014 statt. Und es ist gut, dass wir den Standort selbst finanziert haben und hier Eigentümer sind. Bei vielen anderen Objekten sind wir nur Mieter“, wie Heiszler gegenüber REGAL erläutert.
Das neueste Glanzstück der Hungaro-Flotte präsentiert sich auf verkleinerter Verkaufsfläche und mit neuer Struktur. „Hier wurde das neueste Konzept der ASPIAG umgesetzt“, sagt Karl Bumberger, Mitglied der ASPIAG Geschäftsleitung, und Spar-Vorstand Staudinger erklärt: „Das Konzept ist an das italienische Modell angelehnt, wo wir mit der Frische beginnen. Ich glaube zwar, dass wir noch ein bisschen entwickeln müssen, aber im Großen und Ganzen ist das schon sehr nah am Wunschziel.“

Kundenwege. Gleich am Eingang wurde die Obst & Gemüse-Abteilung platziert, danach folgt eine Erlebnisbäckerei und die Backwaren-Abteilung bis hin zu Käse, Wurst und Fleisch. „Damit sind sämtliche Frischewarengruppen gleich am Beginn platziert“, sagt ASPIAG Geschäftsführer Mag. Robert Spiegel (Delegierter des Verwaltungsrates).
Der Weg führt die Kunden dann über das Trockensortiment zu den Nonfood I und Nonfood II Artikel. Am Ende warten zwölf Kassen zum Checkout. Ein Interspar to Go Restaurant wurde links neben dem Eingang platziert. Geöffnet hat der Interspar von Montag bis Samstag von 6:00 bis 22:00 Uhr und sonntags von 8:00 bis 19:00 Uhr. 100 Arbeitsplätze wurden geschaffen.

Sortiment. „In den ASPIAG-Ländern herrscht natürlich eine unterschiedliche Kaufkraft, deshalb sind die Sortimente auch verschieden. Es muss für die Kunden passen und eine Mischung aus preisaggressiv und hochwertig angeboten werden“, betont Spiegel. „Interspar bietet in Ungarn aktuell etwas mehr als 20.000 Artikel an, das ist weniger als in Österreich. Wir sind auf dem richtigen Weg, heuer werden es noch mehr“, erklärt Heiszler und fügt hinzu: „Der Frischeanteil liegt bei Interspar in Ungarn bei fast 50 Prozent.“

Ladenbau. Die Bauzeit in Érd betrug 18 Monate. Bei der Planung wurde ein großes Augenmerk auf die Energieeffizienz gelegt. Die komplette Beleuchtung wird durch LED-Lampen gewährleistet. Die Lichtwerbung, Außen- und Innenbeschilderung sowie das moderne Leit- und Orientierungssystem wurde von Alcor Signs, einer Schwes­terfirma des österreichischen Leuchtprofis Huber Reklametechnik umgesetzt.
Die Heizung und Kühlung des Gebäudes erfolgt durch Konstruktionsheizung, wozu der Großteil der Heizenergie durch die in der Handelskühlung entstandene Abwärme sichergestellt wird, und die Kühlenergie wird durch ein modernes Wärmepumpensystem geleistet. Damit wird zur Heizung des Hypermarkts kein Erdgas benötigt, sondern auf erneuerbare Energien gesetzt.