Billa Vorstand Elke Wilgmann und Billa Vorstandssprecher Robert Nagele

Billa Vorstand Robert Nagele: Expansion

Billa: Expansions-Pläne

  • Gelb-rote Supermarktkette greift 2018 insgesamt 70 Projekte an
  • 2019: Steigerung auf 1.100 Märkte
  • 40 Geschäfte auf ESL umgestellt
  • Comeback in Alland (NÖ): Zehn Jahre nach der Kronjuwelen-Regelung kehrt Billa zurück

Billa treibt seine Expansion voran. Die gelb-rote Supermarktkette stellt 2018 insgesamt 70 Standorte neu auf. „Wir werden mit Jahresende 38 Umbauten und 32 Neueröffnung realisiert haben“, erklärt Billa-Vorstand Robert Nagele gegenüber REGAL. Damit wächst die Flotte auf knapp 1.090 Standorte. „Im nächsten Jahr werden wir den 1.100 Markt eröffnen“, so Nagele weiter. Mit der Entwicklung von der Gesamt-Flotte im Jahr 2018 zeigte sich der Billa-Vorstand „insgesamt zufrieden.“

ESL. Im Roll-out befindet sich bereits ESL (Electronic Shelf Labeling). „Wir haben ESL seit vier Jahren getestet und keine Probleme damit gehabt. Mittlerweile sind 40 Standorte umgestellt.“

Mitte Dezember will Billa zudem eine neue Ladenbau-Entwicklungsstufe zünden. In Neulengbach fährt die Supermarkt-Kette mit einem Stapel von Neuheiten auf.

Comeback in Alland. Ein Comeback feierte das Unternehmen kürzlich in Alland (Nieder­österreich). Ein Überraschungs-Coup. Denn: Bis 2008 gab es am gleichen Standort bereits einen Ableger. „Den wir im Zuge der Kronjuwelen-Regelung abgeben mussten“, so Billa Vorstand Robert Nagele im REGAL-Gespräch.

Billa statt Unimarkt. Danach ritterten die Wiener Neudorfer um eine neue, adäquate Fläche im Zentrum des rund 3.000 Einwohner-Ortes, kamen aber nicht zum Zug. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt einen Re-Start hinlegen können. Unimarkt hat die Fläche im Juni 2018 aufgegeben und wir zugeschlagen.“

Erweiterung. Dabei stellte Billa den Markt völlig neu auf. „Wir haben die Verkaufsfläche um 100 m2 auf 644 m2 vergrößert und die Parkplätze auf 65 ausgebaut“, so Nagele. Die Produkt­anzahl wurde auf 9.000 Artikel gepusht.

Ladenbau. Ladenbaumäßig setzt Rewes Supermarkt-Kette weiter auf das „Landhaus-Modell“. „Wir haben unser aktuelles Konzept lanciert und ein, zwei Ausrufezeichen gesetzt“, so Nagele. So kam in Alland etwa ein neu konzipiertes Fleisch-Möbel zum Einsatz. Die Einheit ist niedriger als die herkömmlichen Installationen, jedoch breiter und damit übersichtlicher. „Wir spüren, dass wir damit am richtigen Weg sind und haben Marktanteile in diesem Bereich gewinnen können.“ Ebenfalls neu: „Stolper-Frische-Inseln.“ „Die wir gerne im TK- oder SB-Frische-Bereich setzen.“

Herbert Schneeweiß