v.l.n.r.: Bürgermeister Günther Leichtfried, Merkur Marktmanagerin Jasmin Psick und Vorstand Harald Mießner

Merkur und Bipa eröffneten neu in Wieselburg/NÖ

Frische-Boom bei Merkur

  • 28 Merkur-Standorte in Niederösterreich
  • 2.000 Kunden werden erwartet

60 Millionen Euro investierte Merkur heuer in seine Flotte. In Wieselburg (NÖ) fand die Serie an Neueröffnungen nun ihren Abschluss. Vorstand Harald Mießner eröffnete einen 1.600 m2 großen Standort nahe des Bahnhofs in Wieselburg. Größenmäßig liegt der Merkur über dem Kompaktformat, das Layout lehnt sich jedoch an dieses an. Nebenan befindet sich eine Bipa-Filiale mit 400 m2. 28 der insgesamt 135 Merkur-Märkte befinden sich in Niederösterreich.

Convenience, Frische und Feinkost. In den Regalen stehen 20.000 Artikel. „Wir haben einen starken Fokus auf Frische und Convenience“, sagt Regionalmanager Goran Savic beim Marktrundgang. Über 200 Convenience-Artikel werden vor Ort zubereitet. Eine eat happy-Sushivitrine findet ebenso Platz wie 150 Käsesorten und über 30 Mehlspeisen und Torten. Bei Brot und Gebäck kommen vier SB-Module zum Einsatz. Bedient wird auf rund 1,5 Metern.
Der Blick in die Fleischvitrine mit 150 Schinken- und Wurstsorten zeigt die Sonderplatzierung des regionalen Platzhirschen Moser Wurst sowie, neu im Sortiment, Almo-Almochsenfleisch von Schirnhofer. Die Weinabteilung ist durch eine spezielle Decken- und Bodengestaltung aus Holz hervorgehoben, aber dennoch in den Markt integriert. „Wir wollten keine Kojen-Lösung“, erklärt Head of Design Mag. des. ind. Peter Schanz. Außerdem werden vermehrt Holzkisten für Sonderplatzierungen eingesetzt.

Leitsystem. Das verwendete Leitsystem ist nun schon in zahlreichen Merkur-Märkten im Roll-out. Relingstangen mit abgehängten Platten zählen zu den optischen Hinguckern und verstecken zugleich Kabeltrassen. Auffallend: Der neue Markt verfügt über keine elektronische Preisbeschilderung. Sowohl im gekühlten Bereich als auch beim Trockensortiment setzt Merkur auf Vorschubsysteme sowie Zugrahmen in 170 Fachböden der Firma HL.

Kasse. Im Kassenbereich befinden sich fünf klassische Kassen und vier Kassomaten. „Ich habe sogar um einen aufgestockt, weil wir durch die Nähe zum Bahnhof mit einer hohen Anzahl an Schülern rechnen“, so Savic, der mit rund 2.000 Kunden pro Tag rechnet. Dank Nutzung der Abwärme aus den Kälteanlagen setzt Merkur zu 100 Prozent auf Wärmerückgewinnung. In der Normal- und Tiefkühlung kommt CO2 als Kältemittel zum Einsatz.

Verena Widl