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IN EIGENER SACHE

REGAL-Studie: Sortimentsmanagement

In einer eigens angelegten REGAL-Studie wurden 22 Einkäufer aus unterschiedlichen Branchen zum Thema Sortimentsmanagement in Zeiten der Corona-Krise befragt. Die Antworten zeigen, dass die Stimmung in Bezug auf Absatz, Liefersicherheit und Rückkehr der normalen Unternehmenstätigkeit weiterhin positiv ist. In puncto Innovationen herrscht bei den Sortimentsmanagern jedoch ein geteiltes Bild.

Aktuell sind die Hauptaufgaben der Unternehmen aus den Bereichen Non-Food, Getränke, Grundnahrungsmittel und Co. dezidiert die Sicherstellung des Warenflusses, die Koordination mit der Logistik, gefolgt von der Optimierung der Einkaufskonditionen, Neuordnung der Regalplätze und die Optimierung des Lieferantenportfolios. Der Absatz entwickelt sich weiterhin positiv. Der Großteil der Befragten beobachtet, dass dieser sogar steigt oder annähernd gleichbleibt. In puncto Innovationen zeichnet sich aber ein anderes Bild, über 60 Prozent der Teilnehmer geben an, dass es weniger bis viel weniger neue Listungen von Innovationen seitens der Industrie gibt, beziehungsweise meinen sie, dass weniger Neuheiten auf den Markt kommen. Zum Thema Liefersicherheit hingegen sind mehr als 50 Prozent der Sortimentsmanager sicher, dass die Lieferungen in ihren Warengruppen gewährleistet sind. Um Lieferanten, denen es in der aktuellen Krise nicht so gut geht, zu unterstützen, gibt es seitens der Unternehmen unterschiedliche Initiativen: Von zusätzlichen Bewerbungen am POS über Verschiebungen des Zahlungsziels bis hin zum regionalen Einkauf. Jetzt heißt es, die Krise gemeinsam zu überstehen. Der Großteil der Teilnehmer schätzt, dass „business as usual“ schon in weniger als sechs Monaten weitergehen kann.

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