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Freeport sperrt heute auf, Excalibur noch zu

Das Factory Outlet Freeport 200 Meter hinter der österreichischen Grenzstation Kleinhaugsdorf auf tschechischem Staatsgebiet sperrte heute wieder auf (10-21 Uhr). Allerdings haben nur tschechische Kunden Zutritt.

„Österreichische Bürger und Touristen haben derzeit keinen Zugang“, heißt es. Grund sind die Grenz-Regelungen. Im Freeport gelten nun tschechische Bestimmungen für Zentren über 5.000 Quadratmeter: zwei Meter Abstand, Händedesinfektion am Eingang und in den Geschäften optional, Maskenpflicht (gilt in Tschechien auch im Freien). Tschechische Kunden haben Zugang zum Center ohne Polizeikontrollen und Tests. Das 22.000 Quadratmeter große Center wurde 2017 um fünf Millionen Euro einem Re-Design unterzogen. Für die Neugestaltung der Innen- und Außenfassade dienten die Prachtbauten des Wiener Jugendstils als Vorbild. Ein Großteil der Kunden kommt aus Österreich.

Die Excalibur City wurde noch nicht wieder eröffnet. REGAL wurde bestätigt, dass man sich um eine Lösung bemüht. Problem: In das ehemalige „Zwischengrenzland“ mit Duty Free haben Österreicher momentan wegen der geschlossenen Grenze keinen Zugang. Das gesamte Areal (nicht alles im Eigentum der Excalibur) bezifferte Gründer Ronnie Seunig kürzlich mit rund 350.000 Quadratmetern. Es umfasst drei Hotels, fünf Casinos, den berühmten Vergnügungspark für Kinder (Merlins Kinderwelt) sowie viele Shopping-Einrichtungen und seit neuestem auch das Jukebox-Museum. Bis 2004 war der Duty Free steuerfrei, seither gelten die normalen tschechischen Gesetze.

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