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INDUSTRIE

Gastronomie: Große Umsatzeinbußen für Brauer

Brauereiverbandsobmann Sigi Menz   (© Kurt Keinrath)

Eine aktuelle Befragung der Mitglieder des österreichischen Brauereiverbandes zeigt auf: Im Vergleich zum Vorjahr werden Umsatzeinbußen von 35 bis 50 Prozent im Gastronomiebereich verzeichnet. Zur Entlastung der Brauereien wird eine Senkung der Biersteuer gefordert.

Durch die wiederauferlegten Schutzmaßnahmen befürchtet der Verband eine „Schließ-Welle“ von Gastronomiebetrieben, Hotels und weiteren Dienstleistern. Besonders die Sperrstunde von 01.00 Uhr, die in Tirol, Salzburg und Vorarlberg sogar auf 22.00 Uhr vorverlegt wurde, bereitet dem Brauereiverbandsobmann Sigi Menz Sorgen: „Wir blicken einem äußerst kritischen Herbst und Winter entgegen und erwarten erneut Umsatzrückgänge von bis zu 50 Prozent.“

Der Tourismus und die Öffnung der Gastronomie über die Sommermonate konnten kaum für ein Aufholen der ersten Lockdown-Einbußen sorgen. Zwar wurde laut Menz an österreichischen Seen in Maßen Bier genossen, im urbanen Raum war dies jedoch besonders durch den massiven Ausfall von Veranstaltungen nicht der Fall.

„Wir begrüßen die geplante Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung, halten jedoch fest, dass weitere Hilfsmaßnahmen für stark betroffene Branchen unumgänglich sein werden. Unter anderem wäre es nun an der Zeit, endlich über eine Senkung der Biersteuer zu reden. Österreichs Brauer sind nach wie vor mit einer der höchsten Abgabequoten in Europa belastet“, so Menz.

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