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INDUSTRIE

Darbo mit 143 Millionen Euro Umsatz

385 Mitarbeiter sind an den drei Standorten von Darbo beschäftigt und beliefern von Tirol aus Handelsketten, Hotels, Großbäckereien, Molkereien, Kreuzfahrt- und Fluglinien.   (© Darbo)

Der Tiroler Konfitüren- und Honig-Anbieter konnte 2019 einen Umsatz von 143 Millionen Euro erzielen – ein Plus von zwei Prozent.

„Ein stabiles und gesundes Wachstum steht bei Darbo an erster Stelle – wir freuen uns, dass uns dies auch im Geschäftsjahr 2019 gelungen ist“, so Martin Darbo, Vorstandsvorsitzender der A. Darbo AG. Im Inland erreichte Darbo 2019 trotz bereits hoher Marktanteile ein Wachstum von 2,7 Prozent. Der Marktanteil von Konfitüren und Marmeladen liegt bei 59,6 Prozent (2018: 58,3 Prozent). Im Honig-Segment erzielt Darbo einen Anteil von 30,8 Prozent (2018: 31,1 Prozent). Im Sirup-Segment generierten die Darbo Sirupe 14,2 Prozent Marktanteil.

385 Mitarbeiter (2018: 378) sind an den drei Standorten von Darbo beschäftigt und beliefern von Tirol aus Handelsketten, Hotels, Großbäckereien, Molkereien, Kreuzfahrt- und Fluglinien in 60 Ländern. Der Exportanteil konnte mit 52,5 Prozent (2018: 52,8 Prozent) gehalten werden. „Sehr gut entwickelt haben sich unsere zuckerreduzierten Fruchtaufstriche, die wir 2018 auf den Markt gebracht haben. Diese haben sich im Ausland als Türöffner erwiesen und machen in Österreich bereits zwei Prozent des Marktanteils aus, sodass wir die Range mittlerweile von zwei auf vier Sorten erweitert haben“, erklärt Darbo.

Export. Im wichtigsten Exportland Deutschland gab es 2019 leichte Zuwächse und der deutsche Markt trug insgesamt stolze 28,3 Prozent zum Gesamtumsatz bei – der Marktanteil von Darbo im Segment Konfitüren lag im Nachbarland bei fünf Prozent. In den Niederlanden erzielte Darbo ein Plus von 24 Prozent im Lebensmitteleinzelhandel sowie gute Absätze von Bäckereimarmeladen (+40 Prozent). Auch in Italien hat sich Darbo mit 1,1 Prozent Marktanteil weiter im Marktsegment Konfitüren etabliert. Während es in den USA ebenfalls Zuwächse gab, entwickelten sich China und Russland bereits im vergangenen Jahr rückläufig.

Corona. Auswirkungen der Coronakrise auf Darbo zeigen sich vor allem in einer Verschiebung der Umsätze innerhalb der Sortimente: Während das Geschäft mit Honig und Marmelade für die Gastronomie im In- und Ausland heuer naturgemäß schwächer läuft, liegt das Geschäft im Lebensmitteleinzelhandel etwas über dem Vorjahr. Ebenso leicht im Plus liegt die Belieferung von Joghurtherstellern mit sogenannter Fruchtzubereitung. „Eine genaue Planung ist heuer verständlicherweise schwieriger als sonst. Prognosen auf das Gesamtjahr lassen sich heute noch nicht treffen, auch weil noch ein gesamtes Geschäftsquartal aussteht“, so Darbo. Insgesamt entwickle man sich jedenfalls stabil.

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