Das Branchenmagazin für Handel & Industrie

HANDEL

LEH: Starker Partner bei Abfallvermeidung

   (© Lidl Österreich)

Rewe, Spar, Hofer und Lidl spenden jährlich insgesamt 100.000 Euro an den Verband der österreichischen Tafeln und stellen Ausstattung für die Sozialmärkte bereit. Jährlich werden 12.250 Tonnen noch genießbarer Lebensmittel an Sozialeinrichtungen gespendet und weitere 10.000 Tonnen für die Futtermittelherstellung verwendet.

Österreich hat die UN-Ziele zur Lebensmittelabfall Vermeidung unterschrieben. Bis zum Jahr 2030 soll die Hälfte der vermeidbaren Abfälle eingespart werden. Dabei soll der ökologische Fußabdruck reduziert und somit Klima und Planet geschont werden. Durch Initiativen wie „Lebensmittel sind kostbar“, also die Weitergabe von noch genießbaren Lebensmitteln an Tafeln und Sozialeinrichtungen, trägt der heimische Handel zur Vermeidung bei.

Lidl. Der Diskonter Lidl setzt sich mit Maßnahmen aktiv für die Abfallvermeidung ein. Etwa indem Frischwarenregale gegen Ladenschluss nicht mehr angefüllt werden oder Ware, die bald ablaufen würde, günstiger verkauft wird. Lebensmittel, die nicht verkauft und gespendet werden können, gehen zur Verwertung in eine Bio-Gasanlage oder werden zu Futtermitteln verarbeitet.

Grauzone. Durch die Spende von abgelaufenem Essen befindet der Handel sich in Österreich allerdings in einer Grauzone: Um die Vorsteuer anwenden zu können müssen Lebensmittel vor ihrer Spende als Verderb deklariert werden. Damit gelten sie allerdings als nicht mehr verkäuflich und dürften auch nicht an Sozialmärkte weitergegeben werden. Laut Handelsverband müsse dieser Bereich rechtlich klarer geregelt werden.

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website nutzen, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers zu ändern oder hier einen Opt-Out-Cookie zu setzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Nähere Informationen zum Datenschutz.×