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Gerngross mit verstärkten Corona-Schutzmaßnahmen

   (© Robert Fritz)

Seit Beginn der Corona-Krise setzt das Wiener Shopping-Center auf mehr Maßnahmen als bisher für die Sicherstellung eines höchstmöglichen Hygienestandards üblich ist: 500.000 Kubikmeter Frischluftzufuhr pro Stunde, Mindestabstand, Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsspender und Reinigung der Allgemeinflächen.

Das von der SES gemanagte Shopping-Center wird pro Stunde mit bis zu 500.000 Kubikmeter Volumen von zuvor gefilterter Frischluft belüftet. „Die Luftqualität wird bei uns permanent von Systemen überwacht. Üblicherweise liegt der notwendige Frischluftanteil bei 30 bis 50 Prozent. Seit Corona haben wir diesen Wert dauerhaft auf 100 Prozent gesetzt“, berichtet Gerngross-Center Manager Gerhard Wohlmacher. Auf die Einhaltung der Maßnahmen wie der Mindestabstand von einem Meter, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie das Händedesinfizieren wird an allen Eingängen hingewiesen. Rund 6.500-mal täglich werden die Handdesinfektoren verwendet. „Wir beobachten darüber hinaus, dass viele Besucher ihre eigenen Desinfektionsmittel bei sich haben, Tendenz steigend“, stellt Wohlmacher fest.

Für das Reinigen der Allgemeinflächen, der Kontaktpunkte an Liften, Rolltreppen und Geländern sowie der Toilettenanlagen werden täglich 70 Personenstunden aufgewandt; hinzu kommen die Reinigungsmaßnahmen, die die Shops und Gastronomiebetriebe auf ihren eigenen Flächen seit Beginn der Pandemie zusätzlich setzen. „Alles in allem wenden wir für diese Maßnahmen gut dreimal so viel Kosten auf als zu Zeiten vor Corona. Wir wollen damit unseren Kunden die bestmögliche Sicherheit geben.“ Ein Ende der Zusatzmaßnahmen ist derzeit nicht vorgesehen.

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