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Tschechien: Warteschlangen vor Supermärkten

In Tschechien herrscht aufgrund hoher COVID 19 Fallzahlen ein vollständiger Lockdown. Lediglich Supermärkte haben offen.

Dies hat nun zur Folge, dass Kunden bestimmte Nonfood-Artikel bei den Großflächen Albert und Kaufland besorgen. Durch die zusätzliche Sonntags-Schließung der Supermärkte bildeten sich in Budweis, Hauptstadt in Süd-Böhmen, vor einem Albert-Markt am Bahnhof lange Warteschlangen. In Prag bei Černý Most und Zličín wiederum brach der Verkehr am Samstag aufgrund der allgemeinen Schließung der Geschäfte am Sonntag zusammen.

In der Tschechischen Republik gab es am Samstag 7.722 bestätigte Covid-19 Fälle, bis Sonntag um 18 Uhr weitere 2.145. Derzeit sind 170.712 Menschen infiziert. 7.779 Patienten werden in Krankenhäusern behandelt, gegenüber 8.283 am Sonntagmorgen. Gewerkschaften forcieren den Beschluss der Regierung, am 13. oder 16. November einen nationalen freien Tag festzulegen. Dieser würde zusammen mit dem Wochenende und dem Feiertag am 17. November zu einer Verbesserung der Fallzahlen bzw. der kritischen Situation in den Krankenhäusern beitragen.

Pensionisten wiederum haben Angst vor dem Lebensmitteleinkauf. Sie fordern die Wiedereinführung der für Senioren vorgesehenen Zeiten in der Früh. Diese Maßnahme wird derzeit abgelehnt.

Von REGAL-Osteuropa-Reporterin Aneta Zeunerova

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