STUDIEN

Payment in Österreich: Aufholjagd

Die Corona Pandemie hat viele Teilbereiche unseres Lebens grundlegend verändert – so auch die Art des Bezahlens. Neue Trends wie Alternative Payments, Green Banking oder digitale Währungen werden laut. Doch wie sieht Payment in Österreich aus?

„Payment ist ein zentrales Element für jede Volkswirtschaft“, so Birgit Kraft-Kinz, Studienleiterin und Geschäftsführerin der Kraftkinz GmbH. Max Jürschik, Mitinitiator von PF19 und Digitalagenturinhaber meint weiter: „Die fortschreitende Digitalisierung, nicht zuletzt aufgrund der Covid-19 Pandemie, pusht Payment in die digitale Welt. Das erfordert eine enge Kollaboration zwischen unterschiedlichen Stakeholdern und macht unsere Payment Pioneers zu Schlüsselfiguren.“

Europäisches Payment Schemes. Seit 2018 hat sich in der Einschätzung der Experten, wo Österreich im Bereich von innovativen Zahlungssystemen liegt, wenig geändert. Neben den Banken und Zahlungsdienstleistern ist der Handel ein wesentlicher Stakehoder, wenn es um die Umsetzung innovativer Zahlungssysteme geht. In der Studie von PF19 wird klar: Österreich ist auch 2020 im Mittelfeld innovativer Zahlungssysteme. Doch die Relevanz an die Spitze innovativer Zahlungssysteme zu kommen, wird hoch eingeschätzt. „Die Aufholjagd hat begonnen“, sagt PF19-Initiator Martin Sprengseis-Kogler. Die Relevanz eines eigenen „europäischen Payment Schemes“ wird mit 85 Prozent Zustimmung als sehr relevant eingestuft. Tatsächlich beinhaltet die europäische Payment Strategie das Vorhaben europäische Payment Schemes zu stärken bzw. zu gründen, um in diesem Bereich nicht in Abhängigkeit von den USA oder Asien zu bleiben.

Kontaktloses Bezahlen und E-Commerce. Die Krise hat zu einem signifikanten Rückgang der Bargeldnutzung mit einer einhergehenden Nutzungserhöhung kontaktloser Bezahlmöglichkeiten geführt. Mit einem Zustimmungsindex von 82 Prozent schätzt der Großteil der Befragten die Lage so ein, dass auch nach Covid das veränderte Bezahlverhalten bleiben wird. Auch E-Commerce wurde durch die Krise gepusht. Eine Schwächung der österreichischen Banken und Finanzinstitute wird, laut Studie, eher verneint. Auf die Frage nach der Schwächung des gesamten Payment Sektors fällt die Antwort noch eindeutiger aus: Der Zustimmungsindex liegt bei nur 35 Prozent. „Gemeinsam wollen wir den Europäischen Wirtschaftsstandort stärken, dazu sind enge Kollaboration und nachhaltige Lösungen wie unsere nötig,“ sagt Christian Pirkner, CEO von bluecode, einem europäischen Scheme, und meint weiter: „Die Zeit galoppiert dahin, wir müssen rasch und geschlossen agieren.“

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