HANDEL

Der dritte Lockdown: Schwerer Schlag für Handel

Nach den Weihnachtsfeiertagen ist es wieder soweit: Lockdown in ganz Österreich. Bis zum 18. Jänner soll der Handel wieder schließen. Die Gastronomie sowie Hotels bleiben durchgehend geschlossen.

„Der neuerliche Lockdown stellt in Österreich für den Handel einen schweren Schlag dar“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Wenn die Einnahmen des Handels zur Gänze ausfallen, können nach Berechnungen der KMU Forschung Austria mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Handelsunternehmen in Österreich ihren regelmäßigen Aufwand ohne wirtschaftliche Hilfe maximal einen Monat lang begleichen. „Der Umsatzersatz für die Lockdown-Tage im Dezember muss sich am Dezember-Umsatz des Vorjahres orientieren“, fordert Trefelik. Denn der Vergleichsumsatz im Dezember spiegelt das Weihnachtsgeschäft wieder, das in diesem Jahr zum Großteil unwiederbringlich verloren geht.

Click & Collect. In dieser schweren Zeit findet aber Trefelik auch Lichtblicke: Click & Collect. Das Geschäftsmodell soll auch im Lockdown weitergeführt werden. „Aus epidemiologischer Sicht spricht nichts dagegen“, sagt Trefelik „weil die Abholung in aller Regel im Freien stattfindet, wo die Infektionsgefahr viel geringer ist als in einem Laden. Für den Handel ist diese Form des Warenverkaufs ein kleiner Hoffnungsschimmer, um der Branche Mut zu geben.“

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