BILLA will eine Netto-Expansion von 15 Standorten pro Jahr

Billa: 30 neue Märkte

  • 2019 wurden 31 Filialen ­eröffnet und 38 Geschäfte modernisiert
  • 120 Millionen Euro investiert, für 2020 weitere 30 Projekte eingetaktet

Billa bleibt auf Kurs. „Wir blicken zufrieden auf das Jahr 2019 zurück“, erklärt Billa-Vorstandssprecher Robert Nagele. Insgesamt konnte die gelb-rote Supermarkt-Kette ihre Flotten-Anzahl weiter ausbauen. 1.104 Märkte sind mittlerweile am Netz. „Wir haben 31 Filialen eröffnet und weitere 38 Standorte modernisiert“, erklärt Nagele weiter.

Mehr als 120 Millionen Euro pumpte Billa in seine Armada. Eine Zahl, die auch für 2020 anvisiert ist. „Wir hatten eine Netto-Expansion von 15 Geschäften und wollen dieses Programm auch heuer fortsetzen“, erklärte Nagele zuletzt gegenüber REGAL.

Insgesamt 30 Neueröffnungen sind für heuer bereits eingetaktet. Bei 15 Geschäften handelte es sich dabei um Standortverlegungen. Und dennoch: „Es gibt weiter noch weiße Flecken für uns.“

Darüber hinaus geht der Trend weiter in Richtung Standorte über 1.000 m2 Verkaufsfläche. „Wo es möglich ist, tendieren wir zu Märkten mit diesen Größen“, so Nagele zuletzt.

Kein Roll-out steht für Drive-In-Konzepte auf der Agenda, stattdessen brachte Rewes Supermarkt-Format einen „Scan & Go“-Piloten ans Netz. „Wo der Einkauf bequem via Smartphone erledigt werden kann, ohne Anstellen an der Kasse.“ Ausgebaut wird auch die Anzahl der Click & Collect-Filialen. „Wir verfügen mittlerweile über 100 derartige ­Geschäfte.“

Forciert wird die Eigenmarke Billa, die indes auf 500 Produkte gewachsen ist. Ebenfalls im Fokus: Regionalität. „Regionalität ist für uns ein zentrales Thema, das wir gemeinsam mit rund 370 österreichischen Produzenten umsetzen. Zudem werden wir in unseren ­Filialen ab Mitte 2020 Frischfleisch nur mehr aus österreichischer Erzeugung anbieten“, so Billa-Vorstand Elke Wilgmann. Darüber hinaus unterstützt Billa die Aktion „Lebensmittel sind wertvoll“. „Im vergangenen Jahr wurden Produkte im Wert von rund 16,5 Millionen Euro gespendet. Dazu haben wir auch an ­karitative Initiativen Spenden in der Gesamtsumme von rund 400.000 Euro übergeben“, erklärt Nagele.

Herbert Schneeweiß