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Handels-Einbruch: 5,6 Prozent

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Das Corona-Jahr im Einzelhandel: Die WKÖ verzeichnet im Zeitraum Jänner bis November 2020 tiefrote Zahlen.

Konkret: Minus 5,6 Prozent. „Die Krise hat mit wenigen Ausnahmen alle Handelssektoren schwer getroffen“, so Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich.

Der LEH geht als Gewinner der Krise hervor: Ein Plus von 8,9 Prozent. Damit kann der Einzelhandel mit einem knappen Plus aussteigen. „Gegessen und getrunken wurde vorwiegend zu Hause“, erklärt Trefelik diese Entwicklung. Trotz dreier Lockdowns konnte der Einzelhandel 2020 das Umsatzniveau des Vorjahres mit plus 0,1 Prozent halten. Während das Food-Segment ein Plus von 8,9 Prozent verzeichnete, mussten die Non-Food-Branchen – nicht zuletzt durch die Geschäftsschließungen – ein Umsatzminus in der Höhe von 3,6 Prozent hinnehmen.

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Den Modehandel hat die Krise am härtesten getroffen: Umsatzrückgang 23,7 Prozent. So führte der erste Lockdown im März im Modebereich zu einem Umsatzeinbruch von minus 56,8 Prozent und im April waren es sogar minus 76,4 Prozent. Auch rote Zahlen schrieb die Kfz-Wirtschaft: Minus von 11,6 Prozent. Zuwächse gab es hingegen bei der Zulassung von Zweirädern und Wohnmobile erlebten in der Covid-19-Pandemie einen regelrechten Boom.

Online. „Der österreichische Internet- und Versandhandel kann sich lockdown-bedingt über ein Plus von 17,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr freuen“, sagt Iris Thalbauer, die Geschäftsführerin der Bundessparte Handel. Der Wermutstropfen dabei: Die Ausgaben der Österreicher bei ausländischen Anbietern nimmt ebenfalls stark zu.

Erholung 2021. Doch 2021 soll das Bruttoinlandsprodukt schon nominell wieder um 6,1 Prozent steigen. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte werden sich nominell um 7,5 Prozent erhöhen, jedoch das Vorkrisenniveau auch 2021 noch nicht wieder erreichen. Davon ist erst im Jahr 2022 auszugehen. „Was zur Belebung des Geschäfts dringend benötigt wird und nach wie vor fehlt, ist die Öffnung von Gastronomie und Hotellerie. Darunter leiden ganz besonders die Handelsgeschäfte in den ländlichen Tourismusgebieten und in den Innenstadtlagen“, so der Sprecher des Handels.


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