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Corona: 5.000 Geschäfte müssen schließen

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Die Pandemie hat den Handel und das Einkaufen grundlegend verändert. Das Ausmaß wird langfristig sichtbar sein: In den nächsten zwei Jahren werden rund 5.000 Geschäfte schließen, meint RegioPlan.

Die Konsequenzen für den Einzelhandel und die Innenstädte sind dramatisch. Trotz steigender Umsätze im Einzelhandel (Plus 1,7 Prozent) ist es zu drastischen Veränderungen innerhalb des Einzelhandels gekommen, heißt es laut RegioPlan. Während der Lebensmittelhandel knapp zehn Prozent zulegen konnte, fuhren die Branchen rund um Bekleidung, Schuhe und Accessoires Rückgänge von über 20 Prozent ein. Der Onlinehandel wiederrum, der in einzelnen Branchen (etwa im Bekleidungshandel) schon auf knapp 30 Prozent der gesamten Konsumausgaben kletterte, stieg weiterhin.

Schockstarre auf der Verkaufsfläche? Die Auswirkungen des veränderten Einkaufsverhaltens sind nachhaltig und bedrohlich – für den Einzelhandel, die Shopping-Center und die Innenstädte. Wenn in einzelnen Branchen, z.B. Bekleidung, etwa ein Drittel der Umsätze bereits ins Internet abwandern, lohnt es sich für die Händler oft nicht, die teure stationäre Fläche weiter zu betreiben. Flächenreduktionen und Standortschließungen sind die notwendige betriebswirtschaftliche Folge. Für 2022 prognostiziert RegioPlan, dass die Verkaufsflächen in Österreich sich um sechs bis sieben Prozent reduzieren werden. Etwa 5.000 Handelsstandorte werden in diesen beiden Jahren für immer verschwunden sein, entweder weil der Betrieb der Fläche für das Unternehmen zu teuer geworden ist, oder weil der Betriebstyp und/oder der Standort nicht mehr passend sind.

Der stationäre Handel wird langfristig dort erfolgreich bleiben, wo das Internet weitgehend versagt wie Entertainment, Service, Kommunikation, Schulungen, Kurse, Beratung, Problemlösungen, Imagebildung, Innovationen. Showrooms, PopUp-Stores, Vermischungen mit Gastronomie, Dienstleistungen und Entertainment werden einen massiven Aufschwung erleben. Der Branchenmix, so RegioPlan, der derzeit noch zu knapp 70 Prozent vom Einzelhandel dominiert wird, wird in fünf Jahren nur mehr weniger als 45 Prozent der Fläche einnehmen. „Immer mehr Hauseigentümer, Centerbetreiber und Stadtmarketing-Verantwortliche fragen, was man mit den leerstehenden Erdgeschoßflächen tun kann. Nicht immer gibt es eine Lösung – aber oft! Und diese Lösungen sind kreativ, unkonventionell und mutig“, erklärt RegioPlan Geschäftsführerin DI Romina Jenei.


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