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Text: Magdalena Kranabitl

17 Millionen für Groß-Ausbau

Das Salzburger Familienunternehmen Bio-Nahrungsmittel investierte 17 Millionen Euro in eine Standorterweiterung. Herzstück der neuen Werk- und Produktionshalle ist eine der modernsten und österreichweit ersten Infrarot-Röstanlagen.

Grödig am Fuße des Untersberges, südlich der Stadt Salzburg. Hier ist das Familienunternehmen Bio-Nahrungsmittel, das 1979 als Tochterfirma des Reformhauses Mayreder gegründet wurde. 17 Millionen Euro wurden von der Geschäftsführung Petra und Christian Winzer in eine neue Werks- und Produktionshalle investiert. Der Produktionsstandort wurde mit der neuen Halle um circa 17.000 Quadratmeter erweitert. Nun erfolgte Ende Mai die feierliche Eröffnung durch Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und Wirtschaftskammer-Präsident Peter Buchmüller.

Herzstück. Von den rund 17 Millionen Euro wurden zehn Millionen Euro für das neue Hallen-Gebäude investiert. Herzstück der neuen Werk- und Produktionshalle ist eine der modernsten und österreichweit ersten Infrarot-Röstanlagen, die sich über drei Etagen erstreckt. Die Wärmebehandlung kann für jedes Produkt individuell angepasst werden. Neben dem Veredeln und Rösten, können die Produkte mittels Infrarotlicht entkeimt werden. Darüber hinaus ist das Unternehmen besonders stolz auf die neue, vollautomatisierte Verpackungsanlage, in der Samen, Saaten, Nüsse, Trockenfrüchte und spezielle Getreidesorten abgefüllt und palettenfertig gemacht werden. Vom Standort in Grödig aus werden diese anschließend nach ganz Europa exportiert. 75 Prozent der Exporte gehen dabei allein nach Deutschland.

Facts. Der Jahresumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr brachte dem Grödiger Werk 82 Millionen Euro, ein Rekord-Ergebnis. Aktuell kämpft jedoch auch das Familienunternehmen, samt 250 Mitarbeitern, mit den momentanen Herausforderungen. Mittelfristig würde sich der Umsatz, laut Prognosen der Geschäftsführung, wieder zwischen 70 und 80 Millionen Euro einpendeln. Weitere Kennzahlen: 17.000 Tonnen Rohwaren wurden im Vorjahr importiert und in Grödig weiterverarbeitet, 58 Millionen Beutel mit Bio-Produkten befüllt. Aktuell beträgt die Lagerkapazität 7.500 Paletten.

Ethik. Neben der Bio-Qualität der verarbeiteten Produkte sind dem Unternehmen ethische Kriterien ein wichtiges Anliegen. Seit 2014 ist der Konzern in Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung zertifiziert und Mitglied bei Sedex (Supplier Ethical Data Exchange), einer Mitglieder-Organisation für Unternehmen, die sich zu einer kontinuierlichen Verbesserung des ethischen Verhaltens in ihrer Lieferkette verpflichtet haben.

Zukunft. Noch leitet das Ehepaar Christian und Petra Winzer die Geschicke des Unternehmens, die Söhne Christoph und Stephan sind bereits Teil der Geschäftsführung und haben die Nachfolge im Familienbetrieb angetreten.


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