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KV Handel: Streik droht

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Der vierte Anlauf der Vertragsverhandlungen brachte keine Einigung. Die Gewerkschaft stellte bereits vorab fest, dass weitere Betriebsversammlungen und in Folge Streiks anstünden.

430.000 Angestellte warten auf eine Einigung. Gewerkschafter forderten ursprünglich ein Plus von zehn Prozent. Geboten wurden vier Prozent, in Verbindung mit Einmalzahlungen. Eine Einigung wäre für Handelskonzerne wichtig, um finanzielle Unsicherheiten vom Markt zu befördern. Laut Chefverhandler der Arbeitgeberseite, Rainer Trefelik, werde, inklusive der Teuerungsprämien, auf eine Gehaltssteigerung um acht Prozent abgezielt. Trefelik kritisiert den kompromisslosen Verhandlungsstil.

Die Gewerkschaft forderte daraufhin nun 8,5 Prozent, plus einen Mindestbetrag, wodurch sich niedrige Einkommen zweistellig erhöhen würden. Im Schnitt würde das Gehaltsplus dann 9,37 Prozent ausmachen. Einmalzahlungen werden kategorisch ausgeschlossen, sie wären "ein riesiges Verlustgeschäft für die Beschäftigten", hätten "nachhaltige negative Auswirkungen auf alle arbeitsrechtlichen Bemessungsgrundlagen, zu guter Letzt auch auf die Pensionshöhe am Ende des Arbeitslebens", so die Chefverhandlerin der Gewerkschaft, Helga Fichtinger. Gefordert wird außerdem ein weiterer Termin am 29. November, andernfalls würden am 2. und 3. Dezember Streiks folgen.

Den neuen Termin machen die Arbeitgeber jedoch von neuen Angeboten abhängig. "Nur das Reden um des Redens willen ohne die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, wird eine große Herausforderung“, so Trefelik. Warnstreiks würde die Arbeitgeberseite, nachdem in den letzten zwei Jahren bis zu 140 geschlossene Tage anberaumt waren, "extrem bedauern".

Zum Vergleich: Die Metaller einigten sich auf eine Erhöhung der Ist-Löhne um durchschnittlich 7,4 Prozent. 71 Stunden wurde dafür offiziell verhandelt. Auch die Sozialwirtschaft hat ihre Verhandlungen bereits abgeschlossen, mit einer Erhöhung von bis zu 10,2 Prozent, deutlich über der Inflationsrate von 6,9 Prozent. Reinigungsdienste fordern einen Mindestlohn von 2.000 Euro brutto, weit über dem Gebot von 1.815 Euro. Eisenbahner, Brauereien und Ordensspitäler drohen ebenfalls mit Streik.


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