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Christian Abl, Dr. Fritz Flanderka (Reclay), Lucrèce Foufopoulos (Borealis), Raffael A. Fruscio (Reclay), Chris McArdle (Borealis). © Borealis

Recelerate GmbH: Mit mutigen Kooperationen den Kreislauf schließen

Die globalen Rohstoffe sind endlich. Deswegen geht es jetzt darum, die Recyclingquote deutlich zu erhöhen und mehr Kunststoff-Abfälle in hochwertige Rezyklate für die Herstellung von neuen Kunststoffen umzuwandeln. Genau das machen die Reclay Group und Borealis mit ihrem Joint Venture Recelerate GmbH, das schon 2023 mehrere hunderttausend Tonnen wertvolle Leichtverpackungen in Europa sortieren und in hochmodernen Anlagen zu Rohstoffen recyceln und verwerten wird.

Die Kreislaufwirtschaft ist einer der stärksten Hebel zur Bremsung des Klimawandels. Eine ihrer wichtigsten Missionen ist es, die Kunststoff-Herstellung von fossilen Rohstoffen zu entkoppeln. Der Anteil nichtfossiler Kunststoffe an der gesamten europäischen Kunststoff-Erzeugung lag im Jahr 2021 aber immer noch bei geringen 12,4 Prozent. Mit einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft könnte die Kunststoff-Industrie in Sachen Nachhaltigkeit viel erreichen. Doch um zu hochwertigen Rezyklaten zu kommen, braucht es mutige Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Produktgestaltung, über Initiativen und Informationen für Konsument*innen bis hin zu Sortierung und Recycling von Verpackungen.

Ein Zusammenschluss, von dem die gesamte Kreislaufwirtschaft profitiert

Recelerate ist so eine Kooperation, die Reclays Expertise im Entsorgungsmanagement mit den state-of-the-art Recyclingkompetenzen von Borealis vereint. Der systemorientierte Ansatz hinter Recelerate soll sicherstellen, dass mehr Post-Consumer-Leichtverpackungen (LVP) sortiert und in hochwertige Materialien recycelt werden. Das ist auch unausweichlich, denn in Österreich wird derzeit nur jede vierte Kunststoff-Verpackung einem hochwertigen Recycling zugeführt. Bis 2025 soll es nach der vorgeschriebenen EU-Recyclingquote sogar jede zweite sein. Recelerates erklärtes Ziel ist die Optimierung und Beschleunigung der Kreislaufwirtschaft bei LVP-Abfällen, um der steigenden Marktnachfrage nach hochwertigen Rezyklaten für den Einsatz in High-End-Kunststoff-Anwendungen gerecht zu werden.

Immens steigende Nachfrage in den nächsten Jahren

Vor wenigen Jahren wurden Sekundärrohstoffe vorwiegend zur Kostenreduktion in verschiedenen Anwendungen eingesetzt. Doch aufgrund der aktuellen Lieferengpässe und des Rohstoffmangels steigt die Nachfrage nach hochwertig recyceltem Material, das aus der Sammlung bereits verwendeter Verpackungen gewonnen wird. Deshalb ist es eine wesentliche Aufgabe in den nächsten Jahren, den heimischen Verpackungsherstellern genug Sekundärrohstoffe zur Produktion von hochwertigen Verpackungen bereitzustellen.

Gemeinsam Recycling-Herausforderungen lösen

Angetrieben wird Recelerate auf der einen Seite von der Stärke der Reclay Group, die im Bereich der Systeme der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) auf über 20 Jahre internationale Erfahrung zurückblickt. Auf der anderen Seite bringt Borealis den Fokus auf das Wachstum eines stärker kreislauforientierten Kunststoff-Modells ein. Diese Kombination ermöglicht es, sicherzustellen, dass so viele LVP-Abfälle wie möglich im Kreislauf und damit innerhalb der Wertschöpfungskette gehalten werden.

Starke Verbindungen schaffen, wo sie am wichtigsten sind

Für Reclay ist Recelerate ein wichtiger Schritt, um die Reichweite, den Umfang und den Einfluss von EPR-Systemen zu erhöhen. Für Borealis öffnet sich der Zugang zu Post-Consumer-Kunststoff-Abfällen. Verbraucher*innen erhalten im Umkehrschluss einen besseren Zugang zu hochwertigen, recycelten Materialien. So wird Recelerate wichtige Partner in der Kunststoff-Wertschöpfungskette miteinander verbinden, bestehende Lücken schließen und das Wachstum und die Skalierung der Kunststoff-Kreislaufwirtschaft beschleunigen.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Sie erreichen uns unter:

+49 221 5800 98 120
contact@recelerate.eco


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