Agrana erzielt Einigung mit Rübenbäuer:innen
Agrana und der Rübenbauernbund haben sich laut Agrana auf die Anbaukonditionen für die kommenden drei Jahre verständigt. Die Vereinbarung wurde vor dem Hintergrund anhaltend niedriger Zuckerverkaufspreise getroffen. Im Zuge der Gespräche sei ein Preismodell erarbeitet worden, das die aktuellen Marktbedingungen abbildet.
Planungssicherheit. „Die getroffene Einigung ist ein wichtiger Schritt für die Sicherstellung des Zuckerproduktionsstandortes Österreichs und trägt wesentlich zur Planungssicherheit für Bauern und Agrana bei. Das Ergebnis der Verhandlungen ist zugleich eine Investition in eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Rübenbauern. Auch künftig wird Agrana ein zuverlässiger Abnehmer ihrer Rohstoffe bleiben und als Zuckerproduzent ein wichtiger, verlässlicher Partner für Handel und Industrie sein.“, betont Agrana-CEO Stephan Büttner.
Durchschnittliche Zucker-Erträge. Die Kontrahierungen für den Anbau 2026 sollen laut Agrana Anfang des kommenden Jahres starten. Parallel dazu läuft im Werk Tulln die Zuckerrübenkampagne, wie das Unternehmen mitteilt. Seit Beginn Anfang September werden täglich bis zu 14.000 Tonnen Rüben verarbeitet. Die Witterungsbedingungen 2025 führten zu Hektarerträgen von 78 Tonnen und einem Zuckergehalt von rund 17 Prozent und entsprechen damit dem langjährigen Durchschnitt. Bis Ende November waren rund 95 Prozent der Rüben geerntet. Der Abschluss der Kampagne ist bis Ende Jänner vorgesehen.
