Vandemoortele: Solide Bilanz 2025
Vandemoortele hat im Geschäftsjahr 2025 trotz eines herausfordernden makroökonomischen Umfelds solide Finanzergebnisse erzielt und seine führende Position in Europa weiter ausgebaut. Der Umsatz stieg um 138 Mio. Euro auf 2,215 Mrd. Euro (plus sieben Prozent im Jahresvergleich), getragen vor allem durch strategische Akquisitionen in Italien und den USA.
Der Geschäftsbereich Backwaren zeigte eine starke Leistung und erzielte ein Umsatzwachstum von 136 Mio. Euro (plus zehn Prozent) auf 1.500 Mio. Euro, angetrieben von der erfolgreichen Integration von Dolciaria Acquaviva und Lizzi Srl in Italien. Das bereinigte EBITDA stieg um sieben Prozent und erreichte 197 Mio. Euro, während das Gesamtvolumen um vier Prozent wuchs, unterstützt durch besonders starke Umsätze in Italien. Bei den pflanzlichen Lebensmitteln nahm der Umsatz leicht auf 736 Mio. Euro zu, während das bereinigte EBITDA um 14 Prozent auf 70 Mio. Euro sank. In beiden Ergebnissen spiegeln sich der intensivierte Preiswettbewerb im Jahresverlauf von 2025, höhere Herstellkosten, der Anstieg bei den Rohstoffpreisen und die erwartete Normalisierung der Marge nach einem außergewöhnlichen Jahr 2024 wider. „Die Aufrechterhaltung von Stabilität in einem herausfordernden Umfeld hatte im Jahr 2025 höchste Priorität“, sagt CEO Yvon Guérin und ergänzt: „Das Jahr war durch hohe Rohstoffkosten gekennzeichnet, die die Verbraucherpreise nach oben trieben und den Konsum belasteten, während geopolitische Spannungen eine Zurückhaltung auf dem Markt erzeugten. Wir sind zufrieden, dass wir unser bereinigtes EBITDA stabilisiert haben, unsere wichtigste finanzielle Kennzahl, und dass unsere jüngsten Akquisitionen – Banneton Bakery, Dolciaria Acquaviva und Lizzi Srl – die erwartete Performance geliefert haben.“
Das konzernweite EBITDA sank von 249 Mio. Euro in 2024 auf 221 Mio. Euro in 2025 und das EBIT von 157 Mio. Euro auf 105 Mio. Euro, was hauptsächlich auf die Auswirkungen der mit den Akquisitionsprozessen und Umstrukturierungsmaßnahmen verbundenen Beratergebühren zurückzuführen ist. Die Finanzaufwendungen stiegen auf 63 Mio. Euro, bedingt durch zusätzliche Finanzierungen für Akquisitionen, die Auswirkungen von Neubewertungen von Fremdwährungen sowie Effekte von Fair-Value-Änderungen bei Devisentermingeschäften. Nach Verbuchung von Ertragssteuern belief sich der Gewinn nach Steuern für 2025 auf 43 Mio. Euro, von denen 39 Mio. Euro den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnen sind.
