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Hintergrundinformationen

Schnitten- und Waffelverpackungen im Vergleich

Bei den meisten im Handel erhältlichen Schnitten- und Waffelverpackungen handelt es sich um Mehrverbund-Ver­packun­gen. Diese sind nach derzeitigem Stand nur teilweise oder gar nicht recyclingfähig.

Um die Zirkularität der Verpackungen miteinander zu vergleichen, wurden drei Verbundverpackungen untersucht. Ein flexibler Beutel aus einem Kunststoffverbundmaterial, eine flexible Verpackung aus einem Aluminium-Papierverbund und eine Box aus Polypropylen. Als Funktionseinheit wurden 500g Füllgewicht gewählt. Dabei war die starre PP-Box weit schwerer als die flexiblen Verbundmaterialien.

Mehrverbund-Verpackungen aus unterschiedlichen Kunststoffarten, sowie Kunststoff-Papier-Verbunde können derzeit in den etablierten Sortier- und Recyclingprozessen zumeist nicht rezykliert werden. Aluminium-Papierverbunde landen im Aluminiumstrom, das Aluminium kann daraus teilweise wiedergewonnen werden.

Die beste Zirkularität erreicht die starre Polypropylenbox, die zu 100 Prozent recyclingfähig ist. Allerdings weist die Box das höchste CO₂ Äquivalent von 364,89g auf. Dieser Wert liegt, aufgrund des sehr hohen Materialgewichtes, deutlich über dem Carbon-Footprint der Verbundverpackungen, die viel leichter sind.

Der Kunststoffverbundbeutel weist mit 67,13g CO₂ eq einen deutlich höheren Carbon-Footprint auf als der Aluminium-Papierverbund mit 41,67g CO₂ eq. Geschuldet ist dies dem höheren Verpackungsgewicht.