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Hintergrundinformationen

Fruchtsaftverpackungen im Vergleich

Das Produktsortiment der Fruchtsäfte bietet nicht nur eine Vielzahl an unterschiedlichen Füllgütern, sondern auch unterschiedliche Verpackungen.

Zum Vergleich wurden sieben verschiedene Verpackungssysteme mit einem Füllgewicht von 500ml herangezogen. Als häufigstes Packmittel werden PET-Flaschen mit HDPE Deckeln und variierenden Rezyklatanteilen von 30, 50 und 100 % eingesetzt. Die PET-Flaschen mit unterschiedlichem rePET Anteilen weisen allgemein eine sehr gute technische Recyclingfähigkeit von 93,81 bis 95,55 % auf. Geringe Unterschiede ergeben sich lediglich aus den variierenden Gewichten der einzelnen Verpackungskomponenten und deren proportionalem Gewicht zueinander.

Das CO₂ Äquivalent sinkt jedoch mit steigendem Anteil des Sekundärmaterials signifikant. Die PET-Flasche mit 100 Prozent rePET weist einen CO₂ Äquivalent Wert von 68,10g auf und liegt damit signifikant unter den 80,56g CO₂ Äquivalent der 30 % rePET Flasche.

Die höchsten CO₂ Äquivalent Werte können der Glasflasche sowie der Aluminiumdose zugeschrieben werden. Bei einem Füllgewicht von 500ml erreicht die Aluminiumdose einen Wert von 298g CO₂ Äquivalent und die Glasflasche einen Wert von 280g CO₂ Äquivalent.

Den besten und somit niedrigsten Wert erreicht in diesem Vergleich der Getränkeverbundkarton mit 41,70g CO₂ Äquivalent. Jedoch erzielt dieser eine geringere technische Recyclingfähigkeit von 74 %, da in den speziellen Pulpern nur der Faseranteil abgetrennt und recycelt wird, während das Aluminium und das Polyethylen thermisch verwertet werden.

Fruchtsäfte, welche in einem Multilayer Pouch aus PET, Aluminium und Polyethylen verpackt sind, weisen eine Recyclingfähigkeit von null Prozent auf und sind somit gänzlich nicht recyclingfähig. Und auch der CO₂ Äquivalent Wert des Pouches liegt mit 64,7g im Mittelfeld.