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Hintergrundinformationen

Cerealienverpackungen im Vergleich

In das neue Jahr starten wir mit der Produktgruppe Cerealien. Dazu haben wir fünf verschiedene Verpackungen aus dem Cerealiensortiment ausgewählt, um die Recyclingfähigkeit, wie auch die ökologischen Auswirkungen durch eine streamlined LCA zu vergleichen. Dafür wurde für das Füllgewicht eine funktionelle Einheit von 500g gewählt.

Alle Verpackungen bestehen aus einem Beutel, der entweder aus Kunststoff oder aus Papier hergestellt ist. Die Verpackungen Nr.2 ist eine sogenannte Kombinationsverpackung aus einem, wie in diesem Fall, A-PET-Beutel und einem Schutzkarton. Verpackung Nr.1, bestehend aus einem OPP Beutel ist unbedruckt und ist mit zwei Etiketten ausgestattet. 

Im Vergleich schneiden vor allem Nr. 3 (100%) und Nr. 4 (90,91%) mit einer sehr guten technischen Recyclingfähigkeit ab. Auch Nr. 2 weist eine gute Recyclingfähigkeit auf. Anders sieht es bei der Verpackung Nr. 1 und Nr. 5 aus. Das Problem bei Verpackung Nr. 1 ist, dass die Papieretiketten den Recyclingprozess des OPP-Beutels stören und dieser somit als nicht recyclingfähig eingestuft wird. Da Verpackung Nr. 5 aus mehreren Kunststoffen besteht kann diese keinem eindeutigen Stoffstrom zugewiesen werden und ist daher nicht recyclingfähig.  

Die Verpackungen Nr. 3 und Nr. 4 erhalten die niedrigsten Werte für das CO₂-eq in der Berechnung der ökologischen Auswirkungen. Dabei ergeben sich bei Nr. 3 nur 16,5g CO₂-eq und bei Nr. 4 22,0g CO₂-eq. Im Mittelfeld befindet sich Verpackung Nr. 1 mit 29,3g CO₂-eq. Die beiden Schlusslichter dieser streamlined LCA bilden Nr. 2 mit 33,6g CO₂-eq und Nr. 5 mit 37,1g CO₂-eq. Der hohe Wert bei Nr. 2 und Nr. 5 ergibt sich unter anderem aus dem hohen Materialeinsatz im Vergleich zu den anderen Verpackungen.

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