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Hintergrundinformationen

Pflanzenöl-Verpackungen im Vergleich

Für die Bewertung der „Nachhaltigkeit von Pflanzenöl-Verpackungen“ werden die Recyclingfähigkeit und die ökologischen Umweltauswirkungen mittels streamlined LCA betrachtet, aber auch eine Abschätzung über den Produktschutz der Verpackung abgegeben.

Fünf Verpackungen stehen im Fokus:

1. Weißblech-Kanister
2. Getränkeverbund aus PE, Karton und Aluminium
3. PET-Flasche mit Papieretikett
4. Helle Glasflasche mit Papieretikett
5. Dunkle Glasflasche mit Papieretikett

Die Grafik zeigt: Nur die Getänkeverbund-Verpackung ist in Österreich nicht recyclingfähig. Die Hauptkörper aller anderen Verpackungen sind komplett recycelbar und nur die Verschlüsse und Etiketten verringern die Recyclingfähigkeit. Durch das geringe Gewicht der PET-Flasche fallen die Packhilfsmittel mehr ins Gewicht, was die geringere Recyclingfähigkeit der PET-Flasche erklärt.

Unterschiede bei den ökologischen Umweltauswirkungen: Einen klaren Nachteil haben die Glas- und Weißblech-Verpackungen. Hier sind die energieintensive Herstellung und das hohe Eigengewicht von Glas ausschlaggebend. Im Vergleich dazu weisen die PET-Flasche und auch der Getränkeverbund einen geringeren CO₂-eq-Wert auf.

Produktschutz: Pflanzenöle besitzen viele ungesättigte Fettsäuren, die es vor Oxidation zu schützen gilt. Aufgrund dessen ist hier Weißblech, Getränkeverbund oder dunkles Glas zu bevorzugen, da diese sehr gut vor Licht und Sauerstoff schützen. PET und farbloses Glas sind sehr lichtdurchlässig, wodurch die Haltbarkeit stark reduziert wird.

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