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Billa Vorstand Harald Mießner gibt mächtig Gas und stellt dutzende Merkur auf Billa Plus um.

Text: Gregor Schuhmayer

Billa Plus ist nach dem Big Bang ein neuer Player

Rewe: Dampf bei Billa Plus

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  • Billa Plus: Neues Logo und Sortiment

  • Aufbau von sieben Regional-Zentralen

  • Schon 600 Click & Collect

Rewe stellt die 144 Merkur Standorte im Eilzugs-Tempo auf Billa Plus um. So soll bis Jahresmitte Merkur Geschichte sein. Dieser Tage erfolgt nun die Umflaggung auf Billa Plus. Erste neu gebaute Standorte sind Strasshof (NÖ) und Weppersdorf (Burgenland) sowie Mürzzuschlag (Stmk.) und Wien Meidling. Billa und Merkur nebeneinander zu führen sei „nicht mehr state of the art“, sagt Billa Vorstand Elke Wilgmann im „Kurier“. 

Billa Plus: Start mit Aktionen. Rund um den Start von Billa Plus gibt es zahlreiche Preisangebote, so Vorstand Marcel Haraszti. Im Sortiment geht Billa Plus neue Wege, von Neusiedl bis Parndorf, Wien Muthgasse oder Klagenfurt.

Im Vorjahr performte Rewe trotz Krisenkosten in zweistelliger Millionenhöhe gut. Im Bereich Food konnte der LEH im Vorjahr um 5,1 Prozent (Menge) ausbauen. Rewe spürte das nachlassende  Jausengeschäft und verlor 10 Prozent bei Gebäck. Mopro stieg um 6,5 Prozent, Gemüse um 12,5 Prozent, Fleisch gar um 9,7 Prozent.

Forciert wird nun der Aufbau von sieben Regionalzentralen. Aufgebaut wird bei Billa nun auch die neue Marke Billa Bio. Sie soll Kunden mit weniger Zeit und Budget abholen. 27 Prozent beträgt momentan der Eigenmarken-Anteil bei Rewe. Aktuell betreibt Billa 1.100 Filialen. Mit Merkur kommt das Rewe-Flaggschiff dann auf 1.250 Einheiten und laut RegioData einen Marktanteil von knapp 27 Prozent.

Erster Billa Plus als neu gebauter Standort in Strasshof, Niederösterreich. Hinzu kommen Umstellungen bestehender Märkte.
Erster Billa Plus als neu gebauter Standort in Strasshof, Niederösterreich. Hinzu kommen Umstellungen bestehender Märkte.

Expansion. Unterdessen startete Billa das Jahr mit zwei neuen Filialen, in Wien Floridsdorf (Koloniestraße) und Techselsberg am Wörthersee. Mit dem Markt in Floridsdorf ist Click & Collect auf 600 Standorte angewachsen. Der Umsatz stieg im Vorjahr um 340 Prozent.

„Die praktische Mischung aus online aussuchen und in der Filiale abholen, avancierte nicht nur durch den besonderen Komfortfaktor zur geschätzten Möglichkeit für den täglichen Lebensmitteleinkauf. Vor allem aufgrund der Corona-Pandemie, die maßgeblich durch die Reduktion von Kontakten geprägt ist, wickeln immer mehr Kunden ihre Einkäufe über Click & Collect ab. Mit dem Ausbau dieses Konzeptes reagieren wir auf diese Entwicklung und freuen uns, wenn wir für die individuellen Anliegen unserer Kunden praktische Lösungen zur Verfügung stellen können“, erklärt Eric Scharnitz, Vertriebsdirektor Billa Merkur Österreich.

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