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RollAMA 2022: Frische-Waren verlieren

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Einkaufs-Knick bei Frische. Die neuen RollAMA-Daten zeigen: Die Österreicher kauften im Zeitraum Jänner bis September 2022 im Vergleich zur Vorperiode Fleisch, Wurst, Mopro und O&G ein. Die Mengen sinken um neun Prozent. Im Wert gehen die Zahlen um knapp ein Prozent zurück.

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass aufgrund von Lockdowns 2021 eine Verlagerung von der Gastro hin zum LEH stattgefunden hat, welche sich nun wieder ausgleicht. Gegenüber 2019 wurde um 13 Prozent mehr ausgegeben, die Einkaufsmengen im LEH sind aber auf das damalige Niveau gefallen. Im Vergleich zu den Diskontern verlieren die anderen Händler Marktanteile. So liegen die Diskonter bei den Frischwaren-Ausgaben in den ersten neun Monaten 2022 wertmäßig vorne, während der herkömmliche LEH um 2,9 Prozent verliert.

Einkaufsfrequenz geht zurück

Preiserhöhungen auf der anderen Seite führten zu rückläufigen Einkaufsfrequenzen und zu durchschnittlich 10,4 Einkaufakten. Gleichzeitig stagnieren die Mengen pro Einkauf. Der Bedarf an Milch (- 8,6 Prozent), Fleisch (- 12,7 Prozent) und Frischgemüse (- 12,8 Prozent) sank in den ersten drei Quartalen besonders stark. Trotz höherer Preise konnten nur in wenigen Warengruppen wie Butter (+ 18,8 Prozent) und Eier ( + 8,5 Prozent) Umsatzzuwächse erzielt werden.

Preise steigen um 13 Prozent

Die Preissteigerungen für die RollAMA-Frischeprodukte lagen im September bei 12,8 Prozent, also über der allgemeinen Inflationsrate von 10,7 Prozent. Der heurige Höchststand zeigte sich im August mit über 15 Prozent. Die höchsten Ausschläge sind bei Butter, Milch, Käse und Eiern im Vergleich zum Vorjahr zu beobachten. Wesentlich geringer als bei Fleisch (+ 16 Prozent) fallen die Preiserhöhungen für Wurst und Schinken aus (+ sieben Prozent).

Mehr Bio bei Fleisch

Der Anteil der Ausgaben für Bioprodukte im LEH erreichte in den ersten drei Quartalen einen Höchstwert von zwölf Prozent. Im Verlauf der Monate Juli 2021 bis September 2022 ging der Anteil mit starken Preissteigerungen etwas zurück und fiel im September auf insgesamt zehn Prozent. Bei Obst und Gemüse ist die Bionachfrage ungebrochen, während sie bei Eiern sinkt, wohl auch weil es immer mehr Angebot an etwas günstigeren Tierwohleiern aus konventioneller Landwirtschaft gibt. Steigende Anteile bei Biofleisch zeigen, dass vielen Konsument*innen Tierwohl ein wichtiges Anliegen ist.

Jeder dritte Euro für Aktionen

Gleichermaßen wie die Preise steigen auch die Einkäufe in Aktion. Bald ein Drittel der Ausgaben in den RollAMA-Kategorien entfallen auf Aktionsprodukte.


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