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v.l.n.r.: Barbara Riegler (Obfrau BIO AUSTRA), Helga Willer (Departement für Beratung, Bildung & Kommunikation, FiBL Schweiz) und Barbara Köcher-Schulz (Marketing Managerin Bio, AMA-Marketing)

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Aktuelle RollAMA-Zahlen: Bio-Markt bleibt stabil

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AMA und Bio Austria präsentieren auf der Leitmesse Biofach in Nürnberg die aktuellen Bio-Zahlen. Die Bio-Frischeprodukte erzielten 2023 einen Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel (LEH inkl. Hofer/Lidl) von 873,6 Millionen Euro. Ein Plus von 5,3 Prozent. Der Absatz ging um 2,8 Prozent leicht zurück. „Zurückzuführen ist dies vor allem auf den Außer-Haus-Konsum, der wieder ansteigt“, erläutert Mag. Barbara Köcher-Schulz, Bio-Marketing-Managerin der AMA-Marketing.

Sortiment. Die Käuferreichweite liegt bei 98,1 Prozent. Während die gekauften Mengen leicht zurückgingen, stieg die Einkaufsfrequenz. Ein Blick auf die Sortimente zeigt: Die höchsten wertmäßigen Bio-Anteile hält weiterhin der Mopro-Bereich, allen voran Frisch- und ESL-Milch mit 28,3 Prozent. Steigerungen gab es 2023 auch bei Frischobst und -gemüse. (Quelle: RollAMA/AMA-Marketing, Feldarbeit: Consumer Panel Austria GfK/Auswertung: KeyQuest Marktforschung)

Landwirtschaft. Etwas weniger rosig zeigt sich das Bild der Bio-Landwirtschaft. 27,1 Prozent der Fläche wurden 2023 biologisch bewirtschaftet. 22,7 Prozent sind Bio-Betriebe. „Wir haben 933 Bio-Betriebe verloren“, sagt Bio Austria Obfrau Barbara Riegler. Das Nummer-Eins-Bundesland ist in beiden Kategorien Salzburg, gefolgt vom Burgenland. „Unter den gegebenen Umständen ist das österreichische Agrarumweltprogramm ÖPUL eine Bremse für Bio-Betriebe und somit die Bio-Entwicklung“, so Riegler kritisch. Ein politisches Umdenken und Gegenlenken sei hier dringend notwendig.

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