Das Branchenmagazin für Handel & Industrie

v.l.n.r.: Birgit Kraft-Kinz (P19), Rainer Will (Handelsverband), Rainer Trefelik (Wirtschaftskammer Österreich), Petia Niederländer (Oesterreichische Nationalbank), Rainer Schamberger (Eurogroup Consulting), Martin Sprengseis (P19) © P19/Circeag

Echtzeitüberweisungen: Inwiefern profitiert der Handel?

Werbung

Echtzeitüberweisungen – Instant Payment – sind in Österreich noch nicht etabliert, gewinnen jedoch zunehmend an Bedeutung. Die Vorteile für den Handel zeigen Studienergebnisse der Oesterreichischen Nationalbank und Eurogroup Consulting: Kosten- und Ertragspotenziale, Sicherheit, Geschwindigkeit im Zalungsprozess an Kassa und die Verknüpfung mit Loyalitätsprogrammen.

Für den heimischen Handel sieht Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich, die Unabhängigkeit von Entscheidungen internationaler Zahlungsanbieter als essentiell: „Viele Händler beklagen sich, dass sie dem Willen internationaler Payment-Anbieter ausgesetzt sind. So ist nicht immer sicher, dass Kartenzahlungen entgegengenommen werden können, auch, weil die Kostenstruktur undurchsichtig gestaltet ist.“ Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands, führt weiter aus: „Die vollständige Umsetzung der Echtzeitüberweisung in Europa ist überfällig. Sobald alle heimischen Banken Instant Payment zu fairen Konditionen anbieten, sind weitreichende Synergieeffekte zwischen Handel und Finanzsektor erzielbar. Unsere mittelständischen Händler könnten Gebührenkosten einsparen, und Kundinnen und Kunden könnten von einer raschen, nutzerfreundlichen und sicheren Abwicklung profitieren. Machen wir die Überweisung endlich fit für das 21. Jahrhundert.“

KJU Werbung

Die Studie belegt, dass im österreichischen Einzelhandel mehr als 40 Prozent der Transaktionen am physischen Point-of-Sale durch Instant Payments ersetzt werden könnten. Aktuell werden die Zahlungen zu einem Großteil durch Bankkarten getätigt, die von internationalen Anbietern, sogenannten Payment Schemes, angeboten werden. Scheme Fees, die für Bankkarten-Transaktionen gezahlt werden müssen, könnten anhand von Instant Payment zu großen Teilen eingespart werden.

P19. Für die Initiatoren von P19 steht fest: Der Dialog zwischen Handel und Bankensektor, wie Instant Payment als „New Normal“ des Zahlungsverkehrs bestmöglich genutzt werden kann, muss schon jetzt beginnen. „Es ist Zeit, die Silos aufzubrechen. Die Branchen nutzen die P19 Möglichkeit einander zu sagen, was sie brauchen, um den europäischen Zahlungsverkehr und die Wirtschaft zu stärken“, so P19 Co-Founderin, Birgit Kraft-Kinz.


Tschechien: OC Spektrum im neuen Glanz

Auf einer Fläche von 6.500 m² gibt es 20 Shops – darunter ein Billa-Markt und eine dm Drogeriefiliale – samt sechs Restaurants und Cafés. Das Parkaus bietet 130 Stellplätze und zwei Ladestationen für Elektroautos. Neu hinzugekommen ist ein

… mehr

Lohn-Erhöhungen in Tschechien

Bei der großen Kette Albert werden die Gehälter der Mitarbeiter in mehr als 330 Filialen ab dem 1. September 2022 flächendeckend um drei Prozent steigen. Dies ist die zweite Erhöhung in diesem Jahr und die achte große Lohnerhöhungswelle

… mehr

Ausgabenhoch im Online-Handel

Das Handyshopping wächst mit plus 20 Prozent weiterhin dynamisch. Der Auslandsabfluss sinkt minimal von 55 auf 54 Prozent. Einen deutlichen Rückgang verzeichnet heuer die Retourenquote bei Bekleidung. 2021 retournierten noch 47 Prozent der

… mehr

Spar begrüßt neue Lehrlinge

Derzeit beschäftigt Spar über 3.000 Lehrlinge, davon rund 2.530 in Österreich. Alleine in Oberösterreich werden heuer über 145 freie Lehrstellen in elf verschiedenen Lehrberufen besetzt. „Die persönliche Betreuung während der gesamten

… mehr

6. Genussland-OÖ-Produzentenmesse

In den Redoutensälen in Linz werden Produktinnovationen wie etwa Maibeeren-Ketchup, Brombeernektar, Speck up Rinderspeckpulver oder Shiitake-Pesto erstmals den Vertretern der Genussland-Handelspartner präsentiert. „Regionale Lebensmittel

… mehr
Werbung