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Spar arbeitet neben den Molkereiprodukten an einem gesamtheitlichen Aspartam-Ausstieg bei den Eigenmarken. © Spar/Johannes Brunnbauer

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Aus für Aspartam in Spar-Eigenmarken

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99 Prozent der Spar-Eigenmarken sind aspartamfrei. Die Rezepturen der restlichen ein Prozent werden noch überarbeitet, heißt es seitens Spar.

Der Grund: In einer im September 2023 durchgeführten, repräsentativen Studie von Marketagent im Auftrag von Spar wurden die Meinungen der Österreicher:innen zum Thema zugesetzter Zucker, insbesondere Süßstoffe bei Produkten erhoben. Knapp 80 Prozent der Befragten der Studie fühlen sich durch die Einstufung der WHO des künstlichen Süßstoffs Aspartam als „möglicherweise krebserregend“ beunruhigt. Mehr als die Hälfte dieser besorgten Konsument:innen greift zu Produkten, die künstliche Zuckeralternativen beinhalten. 100 Prozent der Spar-Eigenmarken bei Milch- und Molkereiprodukten sind seit Herbst 2023 frei von künstlichen Süßstoffen.

Studie. 41,2 Prozent der Befragten achten mittlerweile beim Einkauf auf den Zuckergehalt von Produkten, der somit deutlich vor dem Fettgehalt (28,4 Prozent) und dem Kaloriengehalt (24,5 Prozent) liegt. Mit dem Thema Zuckeralternativen setzen sich acht von zehn Personen zudem intensiv bzw. zumindest ein wenig auseinander. Knapp 56 Prozent greifen fallsweise zu Produkten mit künstlichen Süßungsmitteln, wobei knapp 65 Prozent diese als keine gute Alternative und 54 Prozent als schlecht für die Gesundheit bewerten (im Vergleich zu natürlichen Zuckeralternativen und herkömmlichen Haushaltszucker). Die Gründe für den Griff zu Lebensmitteln mit künstlichen Süßstoffen sind vielfältig: In Produkten enthalten, die knapp der Häfte der Befragten am besten schmecken, ein Drittel zum Einsparen von Kalorien, zum Abnehmen (15,1 Prozent) oder die Produkte weniger süß sind (12,3 Prozent).


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